Herzlich Willkommen bei der Freiwilligen Feuerwehr Hohenfelde


Mit unseren Seiten möchten wir Ihnen uns und unsere Arbeit vorstellen.
Die FF-Hohenfelde ist eine von 108 Feuerwehren im Kreis Plön in Schleswig-Holstein, direkt an der Ostsee gelegen. Zur Zeit verfügen wir über 26 aktive Kameraden sowie acht Mitglieder in der Jugendfeuerwehr. Pro Jahr werden wir durchschnittlich zu 10 bis 15 Einsätzen in Hohenfelde und den umliegenden Gemeinden gerufen. Zur Bewältigung unserer Aufgaben sind wir zur Zeit mit einem Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) ausgestattet.
Kieler Nachrichten vom 26.01.2012: Ehrenbeamter von Ehrung überrascht
Seit 25 Jahren ist Ludwig Fink (im Foto rechts, mit seiner Frau Gesa) Ehrenbeamter der Gemeinde Hohenfelde. Zu diesem Jubiläum überraschte ihn Bürgermeister Heiner Övermöhle beim Gemeindeball im "Giekauer Kroog" mit einer Ehrung unter dem Applaus der 100 Gäste. 1977 war Ludwig Fink in die Feuerwehr eingetreten, 1986 zunächst zum "Vize" gewählt worden. Seit 1989 ist er Gemeindwehrführer. Als Dank für dieses Engagement erhielt er VIP-Karten für ein Spiel des THW in der Kieler Sparkassenarena. Ein weiterer Höhepunkt waren die beiden Sketche aus dem Eheleben von Margret Natterer und Rolf Daschke - die inoffizielle "Vorpremiere" einer Theatergruppe, die sich gerade im Aufbau befindet.      Peb/Foto: LUE
Probsteier Herold vom 10.01.2012: 42 Einsätze hielten die Hohenfelder Wehr auf Trab
Hohenfelde (ky)  Hohenfeldes Wehrführer Ludwig Fink sprach am vergangenen Freitag in seinem Jahresbericht von einer "rekordverdächtigen Einsatzzahl in 2011". "Der Regen hat uns in diesem Jahr 24 Einsätze beschert. Am Schlimmsten war die Nacht vom 23.August auf den 24.August, in der mehr als 56 Liter Regenwasser fielen und wir 23 Notrufe erhielten", so Fink. Ein Großbrand in Satjendorf und zwei Brände in Matzwitz und Diekenbusch forderten die 25 aktiven Brandschützer. Die sieben Fehlalarme, die durch Brandmeldeanlagen ausgelöst wurden, bezeichnete Fink als "ärgerlich". Die Jugendwehr "An der Hufe" ist laut Bericht des Jugendwartes Michael Lütten in 2012 durch den Sieg im vorangegangenen Jahr Ausrichter der Nachtwanderung der Jugendfeuerwehren des Amtes Lütjenburg. "Höhepunkt des vergangenen Jahres war das Zeltlager im Adlerhorst", so Lütten...
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01.01.2012: Schornsteinbrand verläuft glimpflich
Der erste Einsatz des neuen Jahres ließ nicht lange auf sich warten: Bereits am Neujahrsabend ging es schon wieder los. Zuvor hatte hatte ein besorgter Mitarbeiter eines örtlichen Pflegeheims unserem Wehrführer telefonisch einen stark erhitzen Schornstein gemeldet. Darauf hin ließ der Wehrführer über die Leitselle Mitte in Kiel Alarm für die Feuerwehr Hohenfelde auslösen.
Eine Erkundung vor Ort ergab, das es sich um einen massiv erhitzten Schornstein in einem Nebengebäude des Geländes handelte. Im Gebäude selbst wurde glücklicherweise keine Rauchentwicklung festgestellt, dennoch wurden die Bewohner aus Sicherheitsgründen vorsorglich evakuiert. Der eine knappe halbe Stunde später eintreffende Schornsteinfeger konnte feststellen, daß das Brandgut innerhalb des Schornsteins inzwischen nahezu vollständig ausgebrannt war und somit keine akute Gefährdung mehr gegeben war. Darüber hinaus ergaben weitere Messungen, das die Temperatur des Mauerwerkes zwischenzeitlich deutlich abgesunken war. Somit konnten wir den Einsatz ohne weitere Maßnahmen beenden und uns zurück auf's heimische Sofa begeben.
Dezember 2011: Der Bau unseres Löschgruppenfahrzeuges ist in vollem Gange
Die Produktion unseres neuen Löschfahrzeugs LF 10/6 schreitet voran. Nachdem das Werk die Herstellung der auf der Interschutz 2010 vorgestellten neuen Mannschaftskabine aufgenommen hat, wird das für Hohenfelde bestimmte Feuerwehrfahrzeug seit September gefertigt. Die Fertigstellung erfolgt Mitte Dezember 2011, danach schließt sich die TÜV-Abnahme an. Nachdem im Januar die Qualitätskontrolle sich zwei Wochen mit dem Fahrzeug beschäftigt haben wird und alles, insbesondere die Elektronik, aufeinander abgestimmt ist, wird mit der Ablieferung Ende Januar 2012 gerechnet. Eine Abordnung der Wehr wird zur Einweisung zum Hersteller nach Giengen an der Brenz (Baden-Würtemberg) reisen und das Löschfahrzeug nach Hohenfelde überführen. Anschließend sind noch Restarbeiten (z.B. Funkgerät umsetzen) im Herstellerwerk Rendsburg erforderlich. Mit der Indienststellung und somit Schließung der Brandschutzlücke in Hohenfelde rechnen wir im Februar 2012.

Den Verlauf der Fertigungsarbeiten zeigt die folgende Fotodokumentation:

FOTOS  (mit freundlicher Genehmigung der Albert Ziegler GmbH & Co.KG)
24.August 2011: 56 Liter/qm Regen in 1 Stunde - 23 Einsätze in einer Nacht
Das hat auch der Deutsche Wetterdienst nicht vorher gesehen: Am Mittwoch Abend bildete sich binnen kürzester Zeit eine massive Gewitterzelle, die in den Kreisen Plön und Ostholstein für heftigste Niederschläge sorgte. Hierbei war, wie sich herausstellte, im Kreis Plön Hohenfelde die am stärksten betroffene Gemeinde. Innerhalb einer Stunde fielen pro Quadtratmeter 56 Liter Regen ! Dieses sorgte für die Einsatzkräfte für eine lange, arbeitsreiche Nacht. Das Problem: Aufgrund der riesigen Wassermassen war die Kanalisation nicht in der Lage, diese Mengen aufzunehmen. Zusätzlich lief das Wasser oberflächlich von den umliegenden landwirtschaftlichen Flächen sofort wieder ab, da diese durch die Regenfälle der vergangenen Tage und Wochen bereits mit Wasser gesättigt waren. Dieses hatte zur Folge, das sich im gesamten Ort das Wasser in tiefer gelegenen Bereichen sammelte, teilweise standen innerhalb kurzer Zeit ganze Straßenzüge unter Wasser. Um kurz vor 23 Uhr wurden wir schließlich per Sirene alarmiert. Von der Leitstelle wurden uns gleich mehrere Einsätze zugeteilt. Nach einer kurzen Besprechung teilten wir uns in zwei Gruppen auf, im Gerätehaus wurde eine Zentrale eingerichtet, die die weiteren, eingehenden Einsätze koordinierte. Mit dem Löschfahrzeug und dessen Pumpe ging es zunächst zur Mühle, hier hatte das Wasser einmal mehr besonders heftig zugeschlagen, da diese sich am tiefsten Punkt im Ort, quasi in einem Kessel befindet...
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12.August 2011: ...und schon wieder Regen...
Wir wurden von der Leitstelle telefonisch zu einem Lenzeinsatz in der Nähe des "Nipp-Strandes" gerufen. Dort hatte zuvor auf einer Wiese ein Zirkus seine Zelte aufgeschlagen. Durch lang anhaltenden Regen lief diese Wiese jedoch voll, so daß das Zelt sowie die Zirkuswagen bis zu 60cm im Wasser standen. Wir begannen umgehend, mit unserer Tragkraftspritze das Wasser abzupumpen. Aufgrund der großen Wassermengen forderten wir kurz darauf die Feuerwehr Schwartbuck zur Unterstützung mit einer weiteren Pumpe an. Während der Pumparbeiten stieg jedoch der Wasserpegel der naheliegenden Mühlenau rasant an, bis diese schließlich überlief und das Gelände zusätzlich mit einer Wassermenge von etwa 10.000 bis 20.000 Liter Wasser pro Minute flutete. Diese Wassermassen hätten auch durch den Einsatz weiterer Pumpen nicht mehr bewältigt werden können. Da einerseits weder Mensch noch Tier in Gefahr waren, andererseits das Wasser sich schließlich selbstätig seinen Weg in die Ostsee suchte, entschied man sich nach Rücksprache mit dem Bürgermeister, die Arbeiten einzustellen. Der Grund für das plötzliche Ansteigen der Mühlenau war im Bereich der Hohenfelder Walzenmühle zu suchen: Bedingt durch eine Flutwelle, die durch die Mühlenau lief, war das Mühlengebäude akut vor Überflutung bedroht, worauf hin das Wehr am Mühlenteich geöffnet werden mußte, um das Wasser abfließen zu lassen. Eine Entspannung der Lage am Einsatzort brachte schließlich ein Graben, der vom Eigentümer der Wiese in Richtung Ostsee ausgehoben wurde und über den die Wassermassen schließlich "geordnet" abgeführt werden konnten.
Jugendfeuerwehr
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08.02., 18.00 Uhr
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