Herzlich Willkommen bei der Freiwilligen Feuerwehr Hohenfelde
Mit unseren Seiten möchten wir Ihnen uns und unsere Arbeit vorstellen.
Die FF-Hohenfelde ist eine von 108 Feuerwehren im Kreis Plön in Schleswig-Holstein, direkt an der Ostsee gelegen. Zur Zeit verfügen wir über 26 aktive Kameraden sowie acht Mitglieder in der Jugendfeuerwehr. Pro Jahr werden wir durchschnittlich zu 20 bis 25 Einsätzen in Hohenfelde und den umliegenden Gemeinden gerufen. Zur Bewältigung unserer Aufgaben sind wir mit einem Löschgruppenfahrzeug "LF 10" ausgestattet.
Da es in Hohenfelde und Umgebung zur Zeit an der Feuerfront glücklicherweise eher ruhig zugeht, hier einmal ein Einsatz der besonderen Art:
05.April 2013: Hohenfeldes Bürgermeister erhält hohe Auszeichnung
Eine faustdicke und für ihn völlig unerwartete Überraschung erlebte Hohenfeldes Bürgermeister Heiner Övermöhle im Rahmen der Delegiertenversammlung des Amtes Lütjenburg am Freitag Abend in Giekau. Aus den Händen des früheren Amtswehrführers, Kreiswehrführers und jetzigen Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes, Hans-Peter Kröger, erhielt Övermöhle für dessen außerordentliches Engagement für die Feuerwehr die Deutsche Feuerwehr-Ehrenmedaille. In seiner Laudatio bekräftige Hans Peter Kröger Heiner Övermöhles Verdienste nicht nur als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Hohenfelde, sondern auch als Kommunalpolitiker:
"Heinrich Övermöhle fördert seit 1978 maßgeblich den Brandschutz in Hohenfelde. Er ist Geschäftsführer der Hohenfelder Mühle, dort sind über Jahrzehnte mehrere Feuerwehrangehörige in der Belegschaft. 2008 wurde der Betrieb daher als 'Partner der Feuerwehr' ausgezeichnet. Övermöhle ist selbst seit 1979 aktives Mitglied, lange Jahre hatte er die Vorstandsposten Kassenwart und Schriftführer parallel inne.
Heinrich Övermöhle erkannte als Bürgermeister sehr schnell, was es bedeutet, als Kommune der gesetzlichen Verpflichtung zu genügen, eine leistungsfähige Feuerwehr vorzuhalten.
Er sieht die Beschaffung von Ausrüstungsgegenstände nicht als Geschenk an die Wehr, sondern das freiwillige Engagement der Feuerwehrkameraden als Geschenk an die Bürger. In diesem Bewusstsein setzte er sich nicht für einen Minimalschutz sondern weitsichtig für den Optimalschutz in Hohenfelde ein.
Als ihm 2008 vom Wehrführer der Feuerwehrbedarfsplan vorgelegt wurde, der aufgrund der Risikolage eine sofortige Fahrzeugaufstockung von TSF-W auf LF 10/6 vorsah, rechneten alle Beteiligten damit, dass das Gutachten aufgrund des großen finanziellen Sprungs erst einmal in einer Schubblade landen würde. Aber es kam anders. Er trieb seinen Wehrführer vor sich her, um die Sache schnell entscheidungsreif zu machen. Bereits im Frühjahr 2009 erging der einstimmige Beschluss in der Gemeindevertretung, das Löschfahrzeug zu beschaffen.
Auf Kreisebene wurde er durch die gleichen Leitlinien geführt. Das Ehrenamt 'Feuerwehr' muss gefördert werden, Optimalarbeit der Kreisfeuerwehr aus optimaler Lage. Er legte bei dem Thema 'Kreisfeuerwehrzentrale' Wert auf die Feststellung, als Abgeordneter für den ganzen Kreis Plön zu votieren und folgte bei der Standortwahl nach eigener Prüfung unmissverständlich der Empfehlung des Kreisfeuerwehrverbandes."
Die Feuerwehr Hohenfelde gratuliert Heiner zu dieser hohen und seltenen Auszeichnung
EINSATZ am 11.Februar: Reetdachhaus wird durch Feuer vollkommen zerstört
Am Nachmittag des 11.Februar wurden wir zu einem Einsatz in die Hohenfelder Schausterstraat alarmiert. Alarmstichwort war ein Küchenbrand. Gleichzeitig waren die Wehren aus Schwartbuck und Köhn alarmiert worden. Bei Eintreffen am Einsatzort zeigte sich folgendes Bild: Das Reetdach des betroffenen Hauses war auf gesamter Länge in Rauch gehüllt, was vermuten ließ, dass das Feuer bereits große Teile des Innenraums, bzw. den Dachstuhl des Hauses erfasst hatte. Sofort wurden die Wehren aus Satjendorf, Stakendorf und Schönberg nachalarmiert. Eine erste Erkundung ergab, das Aufgrund der fortgeschrittenen Brandausbreitung ein Innenangriff schon nicht mehr möglich war. Bereits nach wenigen Minuten waren drei C-Rohre auf der Frontseite des Hauses in Stellung gebracht. Wenig später waren auch zwei weitere Rohre auf der Rückseite des Hauses im Einsatz. Nachdem die Feuerwehr Schönberg am Einsatzort eingetroffen war, wurde deren Drehleiter in Stellung gebracht so dass über das Wenderohr ein Angriff von oben vorgetragen werden konnte. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde die Feuerwehr Lütjenburg zur Einsatzstelle beordert, jedoch mussten die Kameraden nicht mehr eingreifen. Aufgrund der weichen Dacheindeckung konnte trotz des massiven Löschwassereinsatzes nicht verhindert werden, dass das Haus vollkommen zerstört wurde Da auch nach drei Stunden Einsatz augenscheinlich immer noch große Hitze in der Brandruine vorherrschte, wurde das Gebäude mit großen Mengen Schaum geflutet, was jedoch nur teilweise zum Erfolg führte, so das im Rahmen der Nachlöscharbeiten über einen Zeitraum von zwei Stunden über mehrere Rohre Wasser auf des Gebäude gegeben wurde...
PH vom 11.Januar 2013: Ludwig Fink ist dienstältester Gemeindewehrführer im Kreis
(ky) Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Hohenfelder Brandschützer am vergangenen Freitag standen die Wahlen des Gemeindewehrführers und des Stellvertreters. Ludwig Fink wurde nach 24 Jahren im Amt einstimmig für weitere sechs Jahre wiedergewählt und ist damit nach Aussage des anwesenden Kreiswehrführers Manfred Stender der dienstälteste Gemeindewehrführer im Kreisgebiet. Zum stellvertretenden Wehrführer wurde Arne Vehrs gewählt.
In seinem Jahresbericht zählte Fink 23 Einsätze auf - sieben Brände, sechs Einsätze zur technischen Hilfeleistung sowie sechs Fehlalarme von Brandmeldeanlagen im psychiatrischen Pflegeheim. Die Brandmeldeanlage im Pflegeheim hat die Wehr im vergangenen sogar bis vor das Verwaltungsgericht in Schleswig geführt. In den vergangenen drei Jahren kam es in Hohenfelde zu zahlreichen Fehlalarmen, ausgelöst durch die Brandmeldeanlage im Pflegeheim. Für den Einsatz ihrer Feuerwehr hatte die Gemeinde Hohenfelde jeweils Gebühren in Rechnung gestellt und in ihrem Haushalt vereinnahmt. Dagegen klagte die Betroffene vor dem Verwaltungsgericht, weil die Gebühren eine unbillige Härte darstellen würden. In zwei jetzt rechtskräftigen Urteilen vom 25.September 2012 (VG Schleswig 3 A 122/11 und 3 A 123/11) machte der Verwaltungsrichter deutlich, dass für eine effektive Gefahrenabwehr die Feuerwehr bei jedem Anschein einer Gefahr ausrücken müsse. Dies gelte sogar dann, wenn ein Fehlalarm gemeldet wird, da nicht mit letzter Sicherheit festgestellt werden kann, ob tatsächlich ein Brand vorliege... MEHR...
31.Dezember 2012: Einsatz vor der eigenen Haustür
Am Silvestertag zur Mittagszeit wurden wir telefonisch zu einem Kleinfeuer alarmiert. Einsatzort war der Vorplatz des Gerätehauses. Dort war ein Kleidercontainer in Brand geraten. Mit dem Inhalt des Wassertanks unseres Löschfahrzeuges wurde der Container mittels der Schnellangriffseinrichtung geflutet und das Feuer erfolgreich bekämpft. Ein gewaltsames Öffnen des Containers war nicht erforderlich. Nach etwa 15 Minuten war der Einsatz beendet. Ursache für den Brandausbruch dürften Feuerwerkskörper gewesen sein, die von Unbekannten in den Container geworfen worden waren.