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Einsätze & Übungen
| 25.August 2010: Gefährliche Irrfahrt endet glimpflich | |
Am Mittwoch Abend ereignete sich im Kreuzungsbereich der Strandstraße und der Landesstraße 165 ein schwerer Unfall: Ein ortsunkundiger Autofahrer fuhr aus Richtung Strand kommend und mit scheinbar deutlich überhöhter Geschwindigkeit die Strandstraße in Richtung der L165 hinauf. Hierbei verlor er offenbar die Orientierung und erkannte in der Dämmerung die nahende Kreuzung nicht. Er überfuhr zunächst die dortige Verkehrsinsel, überquerte nahezu ungebremst die Landesstraße und fuhr auch über die gegenüberliegende Verkehrsinsel. In Folge dessen verlor der Fahrer vollends die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug fuhr auf einen Erdwall auf und blieb schließlich durch die Schräglage auf der Seite liegen. Im Verlauf dieser Fahrt wurden durch das Auto mehrere Verkehrsschilder sowie ein Baum umgeknickt. Der Fahrer wurde, wie sich später herausstellte glücklicherweise nur leicht verletzt, in seinem Fahrzeug eingeklemmt.
Durch die Leitstelle Mitte in Kiel wurden der Notarzt, ein Rettungswagen, Polizei sowie die Feuerwehr Schönberg zur technischen Hilfeleistung alarmiert. Durch einen erneuten Fehler der Leitstelle wurde die Feuerwehr Hohenfelde zunächst nicht alarmiert (bereits bei einem Verkehrsunfall am 14.Juni 2009 an fast derselben Stelle wurden wir ebenfalls nicht alarmiert).
Durch die FF Schönberg konnte der verwirrt wirkende Mann ohne größere Schwierigkeiten aus seiner misslichen Lage befreit und dem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben werden. Schließlich wurde er in die Kieler Universitätsklinik zur weiteren Untersuchung verbracht.
Nachdem der Einsatz im Wesentlichen abgearbeitet war, wurden wir schließlich doch noch alarmiert, jedoch waren unsererseits keine weiteren Maßnahmen erforderlich.
Wieder einmal kann man von großem Glück reden, das nicht mehr passiert ist. Wäre im Moment des Überquerens ein weiteres Fahrzeug die Landesstraße entlang gefahren, wären die Unfallfolgen möglicherweise wesentlich verheerender gewesen.
FOTOS: 12
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