Einsätze & Übungen

08.Juni 2011: Starkregen überfordert Kanalisation
Fast fühlte man sich an das Hochwasser vom Juni 2002 erinnert: Nachdem es am Mittwoch über einen längeren Zeitraum teils sehr heftig geregnet hatte, schaffte es die Kanalisation im Ortsbereich nicht mehr, die Wassermassen abzuführen, so daß diese an mehreren Stellen im Ort überlief. Gegen 19.45 Uhr wurden wir darauf hin per SMS-Alarm zum Einsatz gerufen. Erster Einsatzort war die Dorfstraße in Höhe der Hohenfelder Walzenmühle. Dort sprudelte das Wasser aus mehreren Gullis und drang in ein nahegelegenes Gebäude ein. Mittels einer Tauchpumpe führten wir das Wasser in die benachbarte Mühlenau ab. Der nächste Einsatzort war das in der Nähe befindliche Pflegeheim. Hier drohte das Wasser das Untergeschoss des Haupthauses zu überfluten, bei unserem Eintreffen waren Mitarbeiter schon damit beschäftigt, das bereits einige Zentimer hoch stehende Wasser mittels Eimern aus dem Flur zu schöpfen. Zunächst setzten wir hier unsere Tragkraftspritze, später zwei Tauchpumpen ein. Glücklicherweise ließ der Regen gegen 21 Uhr nach, das nachlaufende Wasser wurde schnell weniger, so da sich die Situation im gesamten Ort recht schnell entspannte.

Gerade, als wir den Einsatzort verlassen wollten, stellte sich heraus, das unser Fahrzeug, welches im Herbst diesen Jahres durch ein Neues ersetzt werden soll, durch einen technischen Defekt nicht mehr fahrbereit und somit nicht einsabereit war. Da der Schaden vor Ort zunächst nicht behoben werden konnte, wurde das Fahrzeug mittels Traktor zum Gerätehaus geschleppt. Hier stellte sich heraus, das der Defekt sich anscheinend von selbst behoben hat.....

Vor neun Jahren, am 18.Juni 2002 setzte über viele Stunden anhaltender, heftigster Regen ganz Landstriche und Orte unter Wasser. In Hohenfelde wurde unter anderem durch den überlaufenden Mühlenteich das Mühlengebäude, welches dieses Mal glücklicherweise verschont blieb, unter Wasser gesetzt. Damals waren wir viele Stunden im Einsatz. Gemessen an den damaligen Geschehnissen war dieser Einsatz eher überschaubar, gegen 21.30 Uhr konnten wir wieder einrücken.
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