Bereits seit Jahresbeginn stand für die Jugendfeuerwehr „An der Hufe“ das richtige Vortragen eines Löschangriffs gemäß „Feuerwehrdienstvorschrift“ auf dem Stundenplan. Zunächst in der Theorie, später in der Praxis. Hierbei wurde an unterschiedlichen Objekten, wie beispielsweise der Hohenfelder Walzenmühle oder der Grundschule in Schwartbuck geübt. Am 12.Mai sollte nun die große Abschlussübung folgen. Hierzu hatte sich das Betreuerteam ein Gelände in der Hohenfelder Dorfstraße ausgesucht. Dieses war besonders gut geeignet, da es Einsatzmöglichkeiten für beide Gruppen der Jugendwehr bot.
Um kurz nach achtzehn Uhr ging's los: Nachdem die Gruppenführer durch Jugendwart Michael per Funk ihren Einsatz „Unklare Rauchentwicklung in einer Scheune in der Dorftraße“ erhielten, rückte der Löschzug, beobachtet von einigen Eltern, der Hohenfelder und Schwartbucker Wehrführung, sowie Hohenfeldes Bürgermeister Heiner Övermöhle, mit Blaulicht und Martinhorn vor Ort an. Nachdem die Fahrzeuge zum Stehen gekommen waren, nahmen die Gruppen schulbuchmäßig hinter ihren Fahrzeugen Aufstellung. Die erste Gruppe bekam den Auftrag, die Wasserversorgung für den Einsatzort herzustellen, sowie die Brandbekämpfung an der Scheune aufzunehmen. Zuvor jedoch mußte sich der Angriffstrupp daran machen, die gemeldete, vermisste Person in der Scheune aufzufinden. Was der Trupp zu diesem Zeitpunkt noch nicht wußte: Die Scheune war vorher tatsächlich mit Theaternebel verräuchert worden und es mußten, dank einer kurzfristigen „Regieänderung“ zwei Personen gesucht werden. Schnell rüstete sich der Angriffstrupp mit „Atemschutz“ in Form von Staubschutzmasken aus (richtiger Atemschutz ist in der Jugendwehr verständlicherweise verboten) und machte sich auf die Suche nach den Personen. Die zweite Gruppe erlebte ebenfalls eine Überraschung: Sie bekam es mit einem echten (Lager-) Feuer zu tun, nachdem die Betreuer in der Vorbereitung immer wieder signalisiert hatten, das es kein richtiges Feuer geben würde. Nachdem Gruppenführer Steffen seine Einsatzbefehle gegeben hatte, wurde die Wasserversorgung aufgebaut und die Brandbekämpfung vorbereitet. Unterstützt wurden die Jugendlichen von Mitgliedern der aktiven Wehr, die darauf achteten, das alle Schlauchverbindungen richtig hergestellt wurden und keiner in den Rauch des Feuers lief. Nachdem alle Rohre in Stellung gebracht waren, hieß es dann auch „Wasser marsch“. Auch hierbei achteten die „Großen“ darauf, das sich niemand in Gefahr brachte. Unterdessen war der Angriffstrupp der ersten Gruppe noch mit der Personensuche beschäftigt, besonders einer der beiden Gesuchten hatte sich ganz besonders gut versteckt. Letztendlich konnte aber auch dieser gefunden und dem „Rettungsdienst“ übergeben werden. Erst als sich auch der Angriffstrupp zur anschließenden Brandbekämpfung bereit gemacht hatte, durfte für alle inzwischen aufgebauten Rohre Wasser marsch gegeben werden.
Alles in Allem lief die Übung (fast) reibungslos ab, Wehrführungen und Bürgermeister waren begeistert von der Leistung der Jugendwehr. Zur Belohnung gab der stellvertretende Wehrführer Jimmy Ehlers im Anschluß noch eine leckere Grillwurst aus.
An dieser Stelle möchten wir uns besonders bei Ronald Husen für das zu Verfügung stellen seines Geländes bedanken. Es bot ausgezeichnete Möglichkeiten zur Durchführung dieser Übung.
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